Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

AUFERSTANDEN ( zu den Osterfeiertagen )

Kein Mensch war bei der Schöpfung anwesend. Kein Zeuge war bei der Auferstehung in der Nacht vom 7. auf den 8. April 30 anwesend. In beiden Fällen stoßen wir an die Grenzen der zugänglichen Geschichte.

Die Berichte der Auferstehung haben nicht den gleichen Stellenwert wie die der Passion. Die Passion ist ein historisches Ereignis. Die Auferstehung geht über die Geschichte hinaus. Man kann sie nur durch die Erfahrungen und Aussagen der ersten Christen erfassen. Die Verkündigung der Auferstehung geschieht im Lauf des ersten Jahrhunderts auf vielfältige Art und Weise. Die Auferstehungsberichte der Evangelien wurden erst spät verfasst. Das Johannesevangelium, das aus den 90er Jahren stammt, schildert noch die Schwierigkeit. die die Jünger mir der Auferstehung hatten. Das beste Zeugnis für die Auferstehung ist wahrscheinlich das Engagement der Apostel und Jünger, die im Sinne Jesu weiterwirken.

„Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste." (Joh 20,9)

Besteht heute nicht das beste Zeugnis der Auferstehung darin, als neu zum Leben Erwachte zu handeln und zu leben in einer Welt, die durch die Auferstehung Christi erneuert wird, der „das All beherrscht" (vgl. Epheser4,9-10).

Osterarbeit
Christus ist auferstanden!
Der Sieg über den Tod, die Auferstehung ist nicht für später bestimmt.
Sie geht schon heute in Erfüllung
durch die unablässige Arbeit, die ihr erbringt, um dem Leben zu erlauben,
sich in den Menschen und in der Welt auszubreiten.
Wie können wir dem Leben, das durch Christus befreit wurde, ermöglichen sich auszubreiten?
Wie eine Ernte aufzugehen?
In dem wir die Fesseln zerbrechen, die es daran hindern, sich zu entfalten!
Die Fesseln des Lebens sind jedem von uns gut bekannt.
Sie nennen sich:
Hass, Fanatismus, Gewalt,
Ausgrenzung der Anderen,
Bosheit, Anbetung des Geldes
oder anderer Idole, Egoismus ...
Ostern ist Arbeit. Mühsam.
Eine enge Passage, die man nur überwinden kann,
indem man sich verletzt.
Christus hat mit der Arbeit angefangen.
Führen wir sie weiter?

Pfarrer Lars Rebhan
Ostern 2009